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Infos zum Thema Wandern und Wandern im Waldviertel


Auf dieser Seite findest du verschiedene Informationen zum Thema Wandern bzw. Wandern im Waldviertel, die meiner Meinung nach wichtig und interessant sind. Die Seite wird laufend verändert und erweitert.

Wandern ist ........
Wandern ist für gesund für Körper, Geist und Seele. Wandern ist für jeden Menschen gut. Wandern baut Stress ab. Wandern macht glücklich und zufrieden. Wandern fühlt sich gut an. Wandern ist befreiend. Wandern ist natürlich. Wandern ist interessant und spannend. Wandern ist lustig. Wandern ist sozial. Wandern fördert die Achtsamkeit. Wandern macht neugierig. Wandern kann abenteuerlich sein. Wandern ist zutiefst menschlich. Wandern ist harmonisch. Wandern ist auch sehr individuell. Es gibt so viele gute Gründe zu wandern, wie es Menschen auf der Erde gibt. Und noch mehr. Was ist Wandern für dich?

Diese Liste lässt sich noch lange fortsetzen. Erstaunlich oder, wie viele positive Aspekte für uns Menschen das Wandern hat? Einer der Gründe liegt darin, dass wir Menschen als ganzheitliche Wesen mit einem Körper, einer Seele und einem Geist beim Wandern ganzheitlich positiv aktiv sind. Der menschliche Körper wurde von der Schöpfung perfekt für das Gehen (Wandern) konstruiert. Das ist die natürlichste Form, uns zu bewegen und fortzubewegen. Wenn du also wanderst, dann freut sich dein ganzer Körper, jede deiner Körperzellen, weil es das ist, wofür er erschaffen wurde.

Ebenso freut sich deine Seele, denn wenn du wanderst, bist du in der Natur. Und bist du in der Natur, bist du der Schöpfung nahe, du bist den Pflanzen, Tieren, Steinen und so weiter, zusammengefasst gesagt Mutter Erde also, nahe. Deine Seele jubiliert darüber, denn da fühlt sie sich mehr Zuhause als sonstwo.

Und dein Geist, der wird durch Wandern angeregt, deine Gedanken beruhigen sich einerseits, weil die Tausende von sinnlosen und unnötigen Gedanken die ständig durch deinen Kopf jagen, langsamer und weniger werden. Andererseits öffnet sich dein Verstand für die für dich persönlich viel wichtigeren Gedanken. Deine Sinne werden geschärft, du nimmst anders und mehr wahr, fängst an, anders zu denken. Außerdem lässt dich das Wandern ganz in den Augenblick, ins Jetzt kommen. Da können Gedanken dann auch plötzlich gänzlich verschwinden. Wie wunderbar!

Es ist diese einzigartige und so wohltuende harmonische Mischung aus körperlicher Aktivität, psychischer und geistiger Entspannung, Bewegungsfreiheit, Naturerlebnis, Entdeckerfreude, energetische Verbundenheit mit der Schöpfung und bei dir selbst sein, die das Wandern so einzigartig macht. Genau das ist es, was auch mich so am Wandern fasziniert.

 


Wanderbekleidung und Wetter
Damit Wandern auch wirklich das sein kann, was ich oben beschrieben habe, bedarf es einiger weiterer Überlegungen. Wandern spielt sich in der Natur ab, ist eine "Outdoor-Beschäftigung", wie es heutzutage heißt. Somit ist das Wetter ein wesentlicher Faktor, der mit dem Wandern zu tun hat. Eine zeitlose Weisheit ist die Redewendung "Es gibt kein schlechtes Wetter, es gibt nur falsche Keidung". Das wirst du vermutlich schon gehört haben. Der Spruch verweist auf die eigentliche Frage, um die es geht. Nicht das Wetter ist beim Wandern wichtig, sondern die richtige Bekleidung.

Aber natürlich gibt es so etwas wie ein passendes Wanderwetter, das die meisten von uns bevorzugen. Wenn es warm ist, die Sonne scheint, uns ein strahlend blauer Himmel Schritt für Schritt begleitet, ein schöner" Tag also, das ist ohne Zweifel angenehmer als beispielsweise ein kalter, regnerischer Tag ohne Sonne, vielleicht auch noch mit starkem Wind. Die von mir organisierten geführten Wanderungen finden tatsächlich auch an solch "schönen" Tagen statt. Wenn die Natur mitspielt. Denn sicher ist das Wetter auch bei der besten Vorhersage nicht. Wetterprognosen sind ein Spiel mit Möglichkeiten und Wahrscheinlichkeiten.

Sicher ist, dass im Waldviertel vom Wetter keine ernsthafte Gefahr ausgeht, wie das im Gebirge sehr wohl der Fall sein kann. Ich spreche jetzt von den berüchtigten, rasant schnellen Wetterumschwüngen im Hochgebirge, die lebensgefährlich werden können. Derartige rasche Wetterveränderungen gibt es im Waldviertel nicht. Wenn Gewitter oder Schlechtwetterfronten aufziehen, dann geschieht das langsamer und vor allem ist das immer lange im Voraus zu sehen und kann beobachtet werden. Ich bin bei Wanderungen im Waldviertel schon mehrmals in (unterschiedlich starke) Gewitter oder Schlechtwetterfronten geraten. Ich war auch schon oft im Winter und an frostigen Tagen unterwegs. Ernsthafte Probleme hatte ich dabei nie. Weil ich die richtigen Wanderklamotten dabei hatte. Womit ich wieder bei der Wichtigkeit der richtigen Bekleidung angelangt bin.

Die richtige Bekleidung für Wanderungen im Waldviertel
Was also ist die richtige Wanderkleidung für Touren im Waldviertel? Du brauchst eine winddichte Jacke, im Optimalfall ist sie auch wasserdicht, zumindest wasserabweisend muss sie sein. Eine (abzippbare) Kaputze finde ich empfehlenswert, muss aber nicht sein. Vielleicht bevorzugst du ja eine Kopfbedeckung. Zu allen Jahreszeiten schützt dich so eine Jacke vor Regen (oder Schnee) und Wind. Im Frühling, Herbst und Winter ist es aber leicht möglich, dass dir damit schnell kalt wird. Also brauchst du auch noch eine zweite, wärmende Jacke. Ich liebe Fleece, also bevorzuge ich Fleece-Jacken. Perfekt sind für mich wetterfeste Jacken mit integrierten Fleece-Jacken. Du kannst natürlich auch eine Wolljacke oder einen Wollpullover mitnehmen, wenn dir das lieber ist. Wichtig ist: Du brauchst etwas, dass dich wärmt!
Auch Haube und Handschuhe empfehle ich im Winter, Frühling und Herbst. Es kann statt der Haube auch ein wärmender Filzhut sein. Ich habe immer auch eine Schal bei mir, weil ich im Hals- und Nackenbereich sehr empfindlich bin. Im Sommer darf es dann ein Hut, eine Kappe oder ein Tuch zum Schutz vor der Sonne sein.
Was soll es darunter sein? Für Männer wie Frauen Hemd oder Shirt, lang- oder kurzärmelig. Im Sommer hast du damit die richtige und passende Bekleidung für den Oberkörper schon zusammen. Im Winter, Frühling und Herbst empfehle ich zusätzlich noch ein ärmelloses Shirt als unterste Schicht, direkt auf der Haut getragen.

Angenehm zu tragende, nicht zu enge Hosen mit genügend Bewegungsfreiheit sind für mich die optimale Beinbekleidung. Für Männer wie für Frauen. Wanderröcke kenne ich nicht. Die sind möglicherweise super. Wichtig sind, so oder so, Funktionalität und Bequemlichkeit. Im Sommer bei großer Hitze macht es Sinn, eine kurze Hose (oder einen Wanderrock) zu tragen. Ich trage entweder dünne und leichte lange Wanderhosen oder lange Wanderhosen mit abzippbaren Beinen. Im Winter, Frühling und Herbst trage ich gefütterte Wanderhosen oder bequeme Jeans mit einer langen wärmenden Unterhose darunter. Mit einer zusätzlichen wasserdichten bzw. wasserabweisenden Überhose bist du perfekt ausgerüstet.

 


Wanderschuhe fürs Waldviertel
Heutzutage ist angesichts des immensen Angebotes gar nicht mehr so einfach, die richtigen und passenden Wanderschuhe zu finden. Das fängt schon mit der Bezeichnung an: Wanderschuh, Wanderstiefel, Bergschuh, Bergstiefel, Leichtbergstiefel, Hiking-Schuh, Speed-Hiking Schuh, Trekking-Schuh, Trekking Stiefel, Outdoorschuh, Expeditionsstiefel, Alpinschuh, und so weiter.
Hiking und Trekking sind Begriffe aus dem Englischen. Hiking bedeutet "Wandern" oder "Bergwandern", im Sinne von Tagestouren. Die meisten der von mir im Waldviertel angebotenen Wandertouren sind (im Englischen) Hiking Tours.
Trekking kommt vom englischen Wort "trek", das steht für "eine anstrengende Reise, einen anstrengenden Marsch" und meint damit mehrtägige Touren. Das was bei uns mit Weitwandern gemeint ist.
Outdoor meint nichts anderes als im Freien, draußen, wortwörtlich "außerhalb der Tür". Da gibt es sehr vieles, was in Frage kommt, letztendlich sämtliche Aktivitäten im Freien. Ein Outdoor Schuh muss also kein Wanderschuh sein.
Bergschuh, Bergstiefel, Alpinschuh oder Leichtbergstiefel meint (wie der Name sagt) Schuhe, die für Touren im Gebirge, im alpinen Gelände geeignet sind. Vor allem was Sohle und Festigkeit des Schuh betrifft, gibt es da Unterschiede zu normalen Wanderschuhen.
Stiefel meint grundsätzlich Schuhe mit einem hohen Schaft. Ein hoher Schaft bedeutet mehr Festigkeit und Schutz der Knöchel.

Hier nun einige Tipps von mir für die richtigen und passenden Schuhe für Wanderungen im Waldviertel. Du brauchst keine Bergschuhe oder Trekking-Schuhe welcher Art auch immer, weil es im Waldviertel keine gebirgigen Gegenden gibt. Die wirst keine Schnee- oder Eisfelder überqueren, du wirst keine Steigeisen benötigen (und damit Schuhe benötigen, die steigeisentauglich sind), du wirst dich keine Geröllhalden hinauf oder hinunter bewegen, du wirst nicht auf felsigen Untergrund unterwegs sein. Und so weiter.
Sehr wohl brauchts du Schuhe, die wasserabweisend oder (besser noch) wasserdicht sind. Deine Schuhe sollten auch eine gute Sohle haben, die griffig ist und bei Nässe Halt gibt.

Ein normaler Wanderschuh (Hikingschuh) ist das, was du benötigst. Ich persönlich trage immer Wanderschuhe mit hohem Schaft. Weil ich empfindliche Fußgelenke habe und mich mit hohen Schuhen sicherer fühle. Deshalb empfehle ich diese auch. Es ist aber kein Muss.
Das Wichtigste: Dein Schuh muss dir richtig gut passen, er muss sich für dich richtig gut anfühlen. Du hast einzigartige Füße. Dein linker Fuß ist sogar noch etwas anders als dein rechter Fuß. Die Kunst liegt also darin, ein Paar Wanderschuhe zu finden, die für dich gut passen. Wenn du einen neuen Wanderschuh kaufst, empfehle ich dir, dich gut beraten zu lassen und dir wirklich Zeit zu nehmen.

 

Dein Wanderrucksack für Touren im Waldviertel
Bei den Angeboten an Rucksäcken ist es ähnlich wie bei den Wanderschuhen. Erstaunlich was es da so alles gibt. Also: Wanderrucksack, Trekkingrucksack, Hikingrucksack, Outdoorrucksack, Tourenrucksack, Freizeitrucksack und so weiter.
Hier meine Empfehlung: Für Wanderungen im Waldviertel wie ich sie anbiete, also Tagestouren, reicht ein Wanderrucksack mit einem Fassungsvermögen von 20 bis 35 Liter. Darin bringst du deine Getränke, eine Jause, vielleicht Fotoapparat, Regenjacke, Kopfbedeckung, Handschuhe, ein kleines Erste-Hilfe-Paket und so weiter, also alles was du für eine mehrstündige Wanderung benötigst und dabei haben willst, gut unter. Das Material aus dem der Rucksack genäht ist, sollte wasserabweisend sein. Eine zusätzliche wasserdichte Schutzhülle, die den Rucksack samt Inhalt auch bei kurzen Regengüssen trocken hält, ist empfehlenswert.
Der Rucksack sollte ein Belüftungssystem haben, dass zu starkes Schwitzen am Rücken vermindert. Ein Hüftgurt macht Sinn. Auch wenn es "nur" ein Rucksack für Tagestouren ist, empfehle ich trotzdem, dass das Tragsystem für dich optimal passt. Es ist wie bei den Füßen: Dein Rücken, deine Hüfte, deine Wirbelsäule sind einzigartig. Deshalb sollte sich dein Rucksack gut an dich anpassen lassen. Lass dich gut beraten, wenn du einen Rucksack kaufst.
Ich selbst verwende auch für Tagestouren einen Rucksack mit einem Fassungsvermögen von 40 Litern oder mehr. Weil ich gerne auch mein Fernglas dabei habe, meine Spiegelreflex-Kamera, ein Notizbuch, im Sommer Ersatz-Shirts, Handtuch und weitere Kleinigkeiten. Das braucht alles Platz.

 

Copyright der Texte und Fotos: Schacherl